Ösophagus bis Dünndarm

J Clin Gastroenterol. 2025;59(4):325-334

Efficacy and safety of gastric per-oral endoscopic myotomy (G-POEM): A systematic review and meta-analysis

Dolan RD, McCarty TR, Bazarbashi AN, Thompson CC

Wirksamkeit und Sicherheit der gastralen-peroralen endoskopischen Myotomie (G-POEM): eine systematische Übersicht und Metaanalyse


Hintergrund: Die gastrale-perorale endoskopische Myotomie (gastric per-oral endoscopic myotomy, G-POEM) ist eine innovative Behandlung, die zunehmend bei Patient*innen mit refraktärer Gastroparese eingesetzt wird. Ziel dieser systematischen Übersicht und Metaanalyse war die Beurteilung der Sicherheit und Wirksamkeit der G-POEM bei der Behandlung der Gastroparese.
Methoden: Bis Februar 2021 wurden individuelle Suchstrategien in Übereinstimmung mit den PRISMA- und MOOSE-Leitlinien angewendet. Bei dieser Metaanalyse wurden die gepoolten Anteile und die mittlere Differenz vor und nach dem Eingriff berechnet, wobei die Raten mit Hilfe von Random-Effects-Modellen geschätzt wurden. Zu den gemessenen Endpunkten zählten der technische Erfolg, der klinische Erfolg, die Verbesserung im GCSI (Gastroparesis-Cardinal-Symptom-Index), die Veränderung der Magenentleerungsrate, die Veränderungen in der Impedanzplanimetrie (funktionelle Lumenbildgebungssonde [FLIP]) und die unerwünschten Ereignisse.
Ergebnisse: Insgesamt wurden 20 Studien (n = 797 Patient*innen; 67,41% davon weiblich) ausgewertet. Das mittlere Alter betrug 48,92 ± 11,61 Jahre, wobei durchschnittlich 4,24 ± 1,11 Jahre seit der Diagnose der Gastroparese vergangen waren. Der technische Erfolg lag bei 98,47% (95% Konfidenzintervall [CI]: 97,14–99,19; I2 = 0,00) bei einer mittleren Myotomielänge von 3,78 ± 1,16 cm. Was den klinischen Erfolg anbelangt, so lagen die mittleren GCSI-Werte vor dem Eingriff bei 3,38 ± 0,37 und verbesserten sich nach dem Eingriff signifikant (gewichtete mittlere Differenz: -1,56; 95% CI: -1,89 bis -1,24; I2 = 82,53; p 

Schlussfolgerung: Die gastrale-perorale endoskopische Myotomie scheint unabhängig von der vorherrschenden Symptomatik oder der Ätiologie eine sichere und hoch wirksame Behandlung für Patient*innen mit refraktärer Gastroparese zu sein.

C.C. Thompson, Division of Gastroenterology, Hepatology and Endoscopy, Department of Internal Medicine, Brigham and Women’s Hospital, Boston, MA, USA, E-Mail: cthompson@hms.harvard.edu

DOI:  10.1097/mcg.0000000000002010

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