Ösophagus bis Dünndarm

Therapie des Morbus Crohn - State of the Art 2024

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Zusammenfassung

In den letzten 30 Jahren ist die Anzahl der für die Therapie des Morbus Crohn zugelassenen Wirkstoffe stark angewachsen. War zu Beginn der medikamentösen Therapie der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) der Einsatz von Steroiden das einzige Mittel, die akute Entzündung zu bekämpfen, stehen heute zahlreiche weitere Medikamente für die Remissionsinduktion und -erhaltung zur Verfügung. Nebst Immunmodulatoren (Purinanaloga, MTX) kommen Biologika wie die Anti-TNF-α-Antikörper, Integrin-Inhibitoren und IL-12/23- bzw. IL-23-Blocker im klinischen Alltag von CED-Behandler*innen zum Einsatz. Auch aus der Gruppe der small molecules ist mittlerweile ein Wirkstoff zur Therapie des M. Crohn zugelassen. Absehbar ist, dass mittelfristig noch mehr Wirkstoffe und auch neue Wirkstoffklassen zur Verfügung stehen werden, die sich aktuell in verschiedenen Stadien der Erprobung befinden.
Umso wichtiger ist es, einen Überblick über diese zahlreichen Präparate zu behalten. Unter Betrachtung des individuellen Krankheitsverlaufs und der medikamenten- und patientenspezifischen Risikofaktoren kann und muss sowohl bei Biologika-naiven als auch bei vorbehandelten Patient*innen mit M. Crohn sinnvoll eine spezifische Therapie ausgewählt werden. So sollte der Nutzen einer immunmodulierenden Therapie deren potenzielle Risiken und Nebenwirkungen überwiegen.

Autoren

Dr. Tanja Kaltenbach*
PD Dr. Jochen Klaus

Klinik für Innere Medizin I
Zentrum für Innere Medizin
Universitätsklinikum Ulm
Albert-Einstein-Allee 23
89081 Ulm
E-Mail: tanja.kaltenbach@uniklinik-ulm.de


*Korrespondierende Autorin